Der Lahn-Dill-Kreis informiert:

Was den Lahn-Dill-Kreis 2022 bewegte

Ein Jahr der Krisen geht zu Ende, die auch im kommenden Jahr weiter zu bewältigen sein werden

Wetzlar/Dillenburg/Herborn (ldk): Das Jahr 2022 war ein ereignisreiches Jahr, auch für den Lahn-Dill-Kreis. Globale Themen hatten und werden auch künftig direkte Auswirkungen auf das Leben vor Ort haben. Ob die Corona-Pandemie, der Klimawandel, der Krieg in der Ukraine und das weltweite Fluchtgeschehen. Doch es gab auch viele gute Nachrichten und Grund zu feiern.

Corona-Pandemie:

Bis in den Dezember hinein hat die Corona-Pandemie das Leben aller beeinflusst. Zu Beginn des Jahres stieg die Zahl der Infizierten in eine noch nie dagewesene Höhe: Mitte Januar meldete das Kreis-Gesundheitsamt erstmals einen neuen Höchststand mit einer Inzidenz von über 350. Der Landkreis fiel damit unter die Hotspot-Regelung des Landes Hessen. Für belebte Orte, Straßen und Einkaufszentren galt beispielsweise die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske und ein Alkoholkonsumverbot. 

Mit der Ausbreitung der neuen Omikron-Varianten des Sars-CoV2-Virus stiegen die Infektionszahlen auch im Lahn-Dill-Kreis noch deutlich weiter. Am 30. März 2022 verzeichnete das Gesundheitsamt den Inzidenz-Höchststand von 1.840,37. Damit stieg auch die Arbeitsbelastung im Gesundheitsamt enorm. Bereits ab Ende Dezember 2021 unterstützten Bundeswehr-Soldaten des Jägerbataillons 1 aus Schwarzenborn die Mitarbeitenden bei der Kontaktnachverfolgung infizierter Menschen. Die Unterbringung erfolgte im Jugendfreizeitheim Heisterberg. Die Amtshilfe der Bundeswehr endete am 17.03.2022. Außerdem setzte der Landkreis auf die Eigeninitiative der Bürgerinnen und Bürger: Um das Gesundheitsamt zu entlasten, wurden positiv getestete ab Ende Januar per SMS oder E-Mail kontaktiert, um sich selbst online als Corona-Fall registrieren zu können.

Damit sich die Menschen vor einem schweren Verlauf einer Corona-Erkrankung schützen konnten, wurde ab März der neu zugelassenen, proteinbasierte Impfstoff Nuvaxovid von Novavax in den Impfambulanzen angeboten, ab 14. September 2022 auch der an die neuen Omikron-Varianten angepasste Impfstoff. Doch immer weniger Menschen ließen sich im Laufe des Jahres noch gegen das Corona-Virus impfen.

Mit Jahresende wird das Impfen über den Öffentlichen Gesundheitsdienst eingestellt, die Impfambulanzen im Lahn-Dill-Kreis werden nach dem 30. Dezember 2022 abgebaut. Insgesamt sind seit dem 1. Oktober 2021 bis zum 11. Dezember 2022 insgesamt 62.224 Impfungen verabreicht worden, mittlerweile ist bereits die Fünftimpfung möglich.  Ab 1. Juli 2022 war die Impfambulanz in Herborn die zentrale Anlaufstelle im Lahn-Dill-Kreis, die Impfambulanz in Wetzlar ging in den Standby-Modus. Mit Beginn des Herbstes nahm das Impfteam des DRK-Kreisverbandes Dillenburg e.V. am Wetzlarer Standort wieder seine Arbeit auf, die Impfambulanz in Herborn öffnete vom 1. Oktober bis Mitte Dezember nur noch an den Wochenenden, auch für Kinder-Impftermine.

Zusätzliche Arbeit für das Gesundheitsamt brachte die einrichtungsbezogene Impfnachweispflicht für Menschen in Pflegeberufen. Arbeitgeber mussten ihre Beschäftigten melden, die keinen Impf- oder Genesenennachweis vorweisen konnten. Das führte zu Protesten vor dem Kreis-Gesundheitsamt in Herborn. 818 Personen in pflegerischen Berufen wurden gemeldet. Letztendlich mussten die Mitarbeitenden des Gesundheitsamtes aber kein Betretungsverbot aussprechen.

Während sich am 27. Februar der hessenweit erste Coronafall im Lahn-Dill-Kreis zum zweiten Mal jährte, überschattete ein anderes Ereignis die Pandemie.

Krieg in der Ukraine:

Seit 24. Februar 2022 herrscht in der Ukraine der russische Angriffskrieg auf die Ukraine. Menschen aus allen Gebieten der Ukraine machen sich auf den Weg in sichere Länder Europas und kommen auch zu Hunderten über verschiedene Wege im Lahn-Dill-Kreis an. Das unübersichtliche Fluchtgeschehen ist eine Herausforderung für den Fachdienst Integration und Zuwanderung sowie die Ausländerbehörde. Der Lahn-Dill-Kreis reagierte schnell und richtete zunächst die sogenannte Wohnraumbörse ein. Die Hilfsbereitschaft war enorm. Innerhalb einer Woche ab dem 28. Februar 2022 hatten sich 70 Bürgerinnen und Bürger beim Kreis gemeldet – so konnten bis zu 400 Menschen innerhalb einer Woche zu den bestehenden Unterkünften privat untergebracht werden.

Auf Bitten des polnischen Partnerlandkreises Grodzisk brachte der Lahn-Dill-Kreis die ersten zehn Tonnen Hilfsgüter am 2. März 2022 auf den Weg Richtung Kiew, wo sie knapp eine Woche später ankamen. Am 12. August 2022 erfolgte der zweite Hilfsgütertransport. Insgesamt traten so rund 30 Tonnen Hilfsgüter aus dem Lahn-Dill-Kreis den Weg in die Ukraine an.

Am 10. März 2022 nahm das erste Ankunftszentrum des Lahn-Dill-Kreises in der Kestnerschule die Arbeit auf. Alle Menschen, zunächst hauptsächlich aus der Ukraine, die dem Lahn-Dill-Kreis offiziell vom Land Hessen zugewiesen wurden, kamen dort an, wurden registriert und erhielten alle notwendigen Informationen. 250 Menschen konnten dort untergebracht werden.

Vom Ankunftszentrum aus bekamen die Menschen feste Wohnplätze zugeteilt, sei es über die Wohnraumbörse oder die Gemeinschaftsunterkünfte des Kreises.

 

Mittlerweile leben etwa 5.700 offiziell registrierte Menschen, die aus ihren Heimatländern geflohen sind, im Lahn-Dill-Kreis. Bis zu 70 Menschen kommen derzeit noch wöchentlich aus der   Erstaufnahmeeinrichtung im Lahn-Dill-Kreis an, mittlerweile im neuen Ankunftszentrum im Jugendfreizeitheim Heisterberg. Dort finden bis zu 109 Menschen Platz.

Unterbringung von Geflüchteten:

Um die Menschen unterbringen zu können, hat der Lahn-Dill-Kreis im Laufe des Jahres verschiedene Möglichkeiten geschaffen.

Am 18. März 2022 erhielt der Lahn-Dill-Kreis den Einsatzbefehl des Landes Hessen, kurzfristig Platz für 1.000 Menschen zu schaffen, um die Erstaufnahmeeinrichtungen zu entlasten. Mit der Hilfe vieler Freiwilliger von Feuerwehren und Hilfsorganisationen, aber auch Schülerinnen und Schülern sowie deren Lehrkräften, richtete der Katastrophenschutz des Landkreises die Nassau-Oranien-Halle in Dillenburg und übergangsweise die Turnhalle der Comenius-Schule bis zur Fertigstellung der Turnhalle an der August-Bebel-Schule her. Da weder Bund noch Land die Zahl derer, die nach Deutschland kamen, abschätzen konnte, wurden die Plätze vorsorglich hergerichtet, nach drei Monaten aber wieder ungenutzt abgebaut.

Neben den bereits 115 bestehenden Gemeinschaftsunterkünften und 400 kleineren Wohneinheiten konnte der Lahn-Dill-Kreis ein „kleines Leuchtturmprojekt“ in der Jugendburg Hohensolms schaffen, wie Landrat Wolfgang Schuster es bei einem Besuch vor Ort im August nannte. Die Jugendburg in Hohensolms diente der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) als Tagungs- und Freizeiteinrichtung. Der Betrieb lief normal weiter parallel zur Unterbringung der Geflüchteten.

Trotz neuer Wege und großer Hilfsbereitschaft reichten die kreiseigenen Plätze seit August 2022 nicht mehr aus, sodass der Lahn-Dill-Kreis auch die Kommunen um Unterstützung bitten musste, Menschen unterzubringen. 304 Personen wurden in insgesamt acht Wochen delegiert, insgesamt hat der Lahn-Dill-Kreis in dieser Zeit 310 Personen aufgenommen. Um weitere Zuweisungen zu vermeiden, hat der Kreis nach weiteren Lösungen gesucht und mehrere mögliche große Unterkünfte besichtigt. Zunächst musste der Lahn-Dill-Kreis wieder Menschen in der Turnhalle der Comenius-Schule in Herborn unterbringen.

Kurzfristig entstand dann die Unterkunft auf dem Wetzlarer Festplatz am Finsterloh in einem großen Festzelt – mit Platz für maximal 472 Menschen bis Anfang März 2023. Innerhalb von vier Wochen ist die Unterkunft errichtet worden, am 1. Dezember 2022 zogen die Menschen von Herborn nach Wetzlar. Eine zweite große Unterkunft errichtete der Lahn-Dill-Kreis in Abstimmung mit der Stadt Haiger auf dem Paradeplatz in Haiger. Bis zu 400 Menschen können in den Leichtbauhallen ab dem 22. Dezember 2022 für sechs Monate untergebracht werden.

Bei der Unterbringung und Betreuung der Menschen ist der Lahn-Dill-Kreis auf die Hilfsorganisationen aus der Region angewiesen. „Ein großer Dank gilt allen, die uns auch in diesem Jahr wieder unterstützt haben und weiterhin unterstützen werden. Ohne Sie wäre eine adäquate Betreuung der Geflüchteten nicht möglich“, sagt Kreis-Sozialdezernent Stephan Aurand. „Auch unseren Mitarbeitenden gilt unser besonderer Dank. Seit dem Kriegsbeginn in der Ukraine ist die Arbeitsbelastung für uns alle enorm gestiegen“, erklärt Landrat Wolfgang Schuster.

Energiekrise und Klimaschutz:

Mit Kriegsbeginn in der Ukraine zeichnete sich schnell ab, dass wir in Deutschland Strom und Gas einsparen müssen. Der Lahn-Dill-Kreis reagierte als erster Landkreis deutschlandweit bereits im Sommer und schaltete in den Schulen und kreiseigenen Turnhallen die Heizung und das Warmwasser ab. Vom 1. Juni bis 18. September 2022 lief das Pilotprojekt, das nicht nur zur Einsparung von rund zwei Millionen Kilowattstunden Gas geführt hatte, sondern vor allem aufzeigen sollte, dass gerade in den Sommermonaten hohe Einsparpotenziale bei Heizsystemen vorliegen. Weitere Landkreise und Kommunen in Hessen und über das Bundesland hinaus folgten und setzten ähnliche Maßnahmen um.

Stark steigende Kosten für die Energieversorgung brachte auch die Sportvereine im Lahn-Dill-Kreis an ihre Zahlungsgrenze. Bis 31. Oktober 2022 hatten sie deshalb die Möglichkeit, einmalig 500 Euro Unterstützung für die Heizkosten ihres Vereinsheims bei der Kreisverwaltung zu beantragen. Auch hier war der Landkreis der erste in Hessen, der den Sportvereinen unbürokratisch Hilfe zukommen ließ. 197 Vereine im Kreisgebiet erhielten den Heizkostenzuschuss, insgesamt 98.500 Euro nahm der Lahn-Dill-Kreis dafür in die Hand.

Um sich den Herausforderungen auch künftig gut stellen zu können, hat der Lahn-Dill-Kreis in diesem Jahr im August zum ersten Energiepolitischen Gespräch eingeladen und alle Akteurinnen und Akteure, beispielsweise die Politik, die Energieversorger, die Kommunen und Vertreterinnen und Vertreter der heimischen Wirtschaft, zusammengebracht. Diese Gesprächsreihe wurde im Herbst fortgesetzt und wird im kommenden Jahr weiter stattfinden, um die Lage im Blick zu behalten und schnell reagieren zu können.

Energie einzusparen, kommt aber auch der Umwelt und dem Klima zugute. Der Lahn-Dill-Kreis engagiert sich seit vielen Jahren für den Umwelt- und Klimaschutz. In vielen größeren und kleineren Projekten geht der Landkreis voran und versucht, auch Kindergartenkinder, Schülerinnen und Schüler sowie die breite Bevölkerung für Themen wie Nachhaltigkeit, Klima- und Umweltschutz zu sensibilisieren und zu begeistern. Die Verwaltung selbst veranstaltet für die eigenen Auszubildenden jährlich einen Klima-Workshop, in dem diese interaktiv Ideen zum Klima- und Umweltschutz sammeln. Damit setzt der Lahn-Dill-Kreis als BNE-Modellkommune auch intern die Bildung für Nachhaltige Entwicklung um.

Zudem nahm der Lahn-Dill-Kreis in diesem Sommer erneut an der Aktion des Klima-Bündnisses e.V. „Stadtradeln“ teil. Vom 2. bis 22. Juli 2022 stiegen 1.091 Menschen im Kreis aufs Fahrrad um und sammelten insgesamt 211.149 Kilometer. Damit konnten sie 33 Tonnen CO2 einsparen.

Schülerinnen und Schüler im gesamten Kreis konnten sich zum ersten Mal an der „Kindermeilen-Kampagne“ des Klima-Bündnisses e.V. beteiligen. Möglichst viele Alltagswege legten sie mit ihrer Familie ohne Auto zurück, dafür umweltfreundlich mit Bus und Bahn, zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Roller zurück. Insgesamt haben 24 Grundschulen mit 98 Klassen aus dem Lahn-Dill-Kreis Interesse an der Aktion gezeigt.

Naturkatastrophen:

Wie wichtig es ist, Klima und Umwelt zu schützen, haben in diesem Jahr zwei Schadensereignisse deutlich gezeigt. Drei Sturmtiefs fegten vom 18. bis 20. Februar 2022 auch über den Lahn-Dill-Kreis hinweg. „Ylenia“, „Zeynep“ und „Antonia“ sorgten für 79 Einsätze der Feuerwehren und Rettungsdienste, vier Menschen wurden von umstürzenden Bäumen verletzt, insgesamt verzeichnete die Zentrale Leitstelle 64 umgefallene Bäume, die unter anderem 15 Bundes-, Landes- und Kreisstraßen blockierten.

Ab dem 12. August 2022 wüteten zwei Waldbrände: bei Dillenburg-Frohnhausen und bei Haiger-Niederroßbach. Über 1.000 Einsatzkräfte von Feuerwehren, Katastrophenschutzeinheiten und Technischem Hilfswerk sind mit HessenForst, Landes- und Bundespolizei im Einsatz gewesen, um die Feuer unter Kontrolle zu bringen. Breite Unterstützung erfuhren sie dabei aus der Bevölkerung, beispielsweise von Landwirten, die über zwei Millionen Liter Löschwasser transportierten. Die Nachlöscharbeiten dauerten über eine Woche an. Mittlerweile erholt sich der Wald langsam wieder. 47 Hektar Wald waren insgesamt betroffen. „Wir sind allen Helferinnen und Helfern sehr dankbar, dass sie die Löscharbeiten so selbstlos unterstützt haben und damit noch weit Schlimmeres verhindern konnten“, sagt Landrat Wolfgang Schuster.

Die guten Nachrichten:

Nicht nur die breite Unterstützung im Katastrophenfall zeigt, wie gut der Zusammenhalt und wie groß das Engagement im Lahn-Dill-Kreis ist. Viele kleine gute Nachrichten rund um bürgerliches Engagement konnte der Landkreis in diesem Jahr verkünden. Erstmals seit der Corona-Pandemie verlieh der Naturschutzbeirat wieder den Naturschutzpreis des Lahn-Dill-Kreises. Zwei Engagierte erhielten den mit jeweils 1.500 Euro dotierten Preis: Bruno Christe aus Solms sowie Angelika und Werner Schmäing von der Wildtierhilfe Schelderwald.

Wie vielfältig der Lahn-Dill-Kreis ist, zeigte einmal mehr die Interkulturelle Woche vom 21. September bis 6. Oktober 2022. Zum vierten Mal koordinierte das „Vielfaltszentrum – WIR im Lahn-Dill-Kreis“ das Programm dafür. Weit über 1.000 Menschen besuchten die 31 verschiedenen Veranstaltungen im Kreisgebiet. Um die Verständigung und Integration zu erleichtern, hat das Vielfaltszentrum im Dezember 2022 außerdem die Integreat-App für den Landkreis aktualisiert und verbessert. Geflüchtete, Menschen aus dem Ausland, Ehrenamtliche und Mitarbeitende verschiedener Institutionen finden dort alle wichtigen Informationen zum Ankommen und Fußfassen im Landkreis. „Gerade vor dem Hintergrund des aktuellen Fluchtgeschehens ist diese zielführende Alltagshilfe ein echter Gewinn für die Integration bei uns im Lahn-Dill-Kreis“, erklärt Kreis-Sozialdezernent Stephan Aurand.

Ein Fokus lag in diesem Jahr auch auf der Präventionsarbeit. In diesem Zusammenhang wurde die Fachstelle Prävention geschaffen, die im Haus der Prävention angesiedelt ist.

Das Vielfaltszentrum, „Demokratie leben“ und die DEXT-Fachstelle luden im Laufe des Jahres zu diversen Veranstaltungen, wie dem Präventionsabend, der sich dem Thema Antisemitismus widmete, dem Demokratiebus und der Demokratiekonferenz, die an verschiedenen Schulen Politiker sowie Schülerinnen und Schüler zusammenbrachte, um der Politikverdrossenheit entgegenzuwirken und junge Menschen aktiver einzubinden.

165.450 Stunden Spaß erlebten die Kinder und Jugendlichen des Lahn-Dill-Kreises im Sommer, die am von der Kinder- und Jugendförderung organisierten Sommerferienprogramm teilnahmen. Gemeinsamer Urlaub mit Freundinnen und Freunden in Nah oder Fern stand im Fokus. So konnten die Kinder und Jugendlichen endlich wieder unbeschwerte Stunden in den Bergen, am Meer oder in der Heimat verbringen.

Und im Frühjahr feierte der Lahn-Dill-Kreis ein besonderes Geburtstagskind: den Aartalsee. Die zweitgrößte Talsperre Hessens wurde 30 Jahre alt. Instandgehalten und überwacht wird die Aartalsperre durch die Stauwärter Patrick Will, Christoph Roth und Julian Lorenz. Es ist ein seltener Beruf in Hessen: neben der Aartalsperre sind in Hessen nur knapp 50 Stauwärter tätig.

„Wir können stolz auf das sein, was wir in diesem Jahr bewältigt haben, aber die aktuellen Krisen haben Spuren hinterlassen und werden auch Auswirkungen auf die kommenden Jahre haben“, sagt Landrat Wolfgang Schuster. „Ich bin jedem meiner Mitarbeitenden dankbar. Allen Menschen, die selbstlos mit anpacken, unterstützen und einfach da sind, gilt mein großer Dank. Ohne Sie und euch könnten wir diese Krisen und die großen gesellschaftlichen Aufgaben, vor denen wir stehen, nicht bewältigen. Danke für Ihren und euren Einsatz. Dieser Zusammenhalt macht uns als Gemeinschaft stark und gibt Hoffnung für die Zukunft.“

 

Kontakt für Presse- und Medienvertreter:

Ulrike Sauer

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