erwähnenswert

Moment bitte...(Rückblick 2022)

Moment bitte …

Viele von Ihnen blicken auf ein ereignisreiches Jahr zurück – auch für mich war 2022 in jedweder Hinsicht eines der spannendsten und herausforderndsten Jahre. Gerne möchte ich die Gelegenheit heute nutzen und mich nochmal herzlich bei allen Bürgerinnen und Bürgern bedanken, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben. Dank 

ihrer Stimmen darf ich seit 01.07.2022 als Bürgermeister agieren. Einen besonderen Dank möchte ich an dieser Stelle meinen engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aussprechen, die mich dabei unterstützten, mich in die gesamten Arbeitsabläufe einzuarbeiten und es weiterhin tun. In meiner Funktion werde ich auch weiterhin gemeinsam mit allen Menschen der Gemeinde verantwortungsvoll die nächsten Schritte in die Zukunft gestalten.

Besondere Herausforderungen, die wir gemeinsam als Gemeinde zu meistern hatten, waren zum Beispiel der trockene Sommer und die damit verbundenen Waldbrände speziell im Lahn-Dill-Kreis. Dank Ihrer Vernunft auf offene Feuer und das Grillen im Freien zu verzichten sowie dem großartigen Einsatz der Feuerwehren konnten wir hier schlimmeres verhindern. Auch der Krieg in der Ukraine fordert uns, denn viele Kriegsflüchtlinge suchen in unserer Gemeinde Schutz und Zuflucht. Ich bin sehr dankbar, dass viele von ihnen zunächst auf der Burg 

Hohensolms untergebracht werden konnten. Jedoch suchen wir weiterhin Wohnraum, um diesen für die Flüchtlinge aus der Ukraine aufzubereiten.

Was hat sich dieses Jahr noch getan?

Wir haben gemeinsam mit den Nachbargemeinden Bischoffen, Mittenaar und Siegbach den Glasfaserendausbau für alle Privathaushalte angestoßen und ein Interessenbekundungsverfahren eingeleitet. Zudem haben wir in den Ortschaften Ahrdt und Altenkirchen Neubaugebiete aufgelegt und werden im kommenden Jahr in Erda und Hohensolms die nächsten beiden Neubaugebiete mit einem Erschließungsträger angehen. Es gab zudem zahlreiche Jubiläen und Veranstaltungen, die nach zweijähriger Corona-Pause wieder ausgiebig gefeiert werden konnten. So zum Beispiel das einjährige Jubiläum der Kindertagesstätte „Wurzelzwerge“ in Erda oder die 

Eröffnung des Trailparks Hohenahr für Mountainbiker:innen aus nah und fern. Auch durfte ich mit meinem 

Vorgänger Armin Frink die neue Kindertagesstätte in Altenkirchen offiziell eröffnen. Diese Neubauprojekte ließ sich die Gemeinde für Planung und Bau einiges kosten, abzüglich der Fördergelder. Dadurch wurde auch die 

Region unterstützt, denn die Aufträge konnten fast vollständig an heimische Handwerksbetriebe und 

Unternehmen vergeben werden. Die finanzielle Lage der Gemeinde Hohenahr habe ich weiterhin fest im Blick. Investieren werden wir vor allem in die Infrastruktur und hier insbesondere in die Wasserversorgung.

Besonders am Herzen liegen mir die Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, weshalb ich für die Gemeinde 

Hohenahr mit dem St. Elisabeth-Verein aus Marburg zusammenarbeite. Gemeinsam planen wir die Umsetzung eines sogenannten Sozialraumkonzeptes und haben Anfang Dezember in einer Versammlung im DGH 

Altenkirchen mit Vereinen und Kommunalpolitikern besprochen, was konkret für die Kinder-, Jugend- und 

Familienhilfe etc. in Hohenahr benötigt wird, um die nächsten Schritte zu gehen.

In der jetzt bevorstehenden kalten Jahreszeit gilt es für uns als Gemeinde sicherzustellen, dass wir trotz der 

prognostizierten Energieverknappung Kurs halten und sensible Infrastrukturbereiche, wie beispielsweise die Wasserversorgung, Feuerwehr etc. weiterhin zur Verfügung stellen. Mein Dank gilt hier in erster Linie den 

vielen engagierten Bürgerinnen und Bürgern, die dazu beitragen.

Mit Blick auf das Jahr 2023 freue ich mich weiterhin auf den persönlichen Kontakt zu den Vereinen, 

Unternehmen, Institutionen und den Bürgerinnen und Bürgern.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihren Familien ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Herzlichst Ihr Bürgermeister Markus Ebertz