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Besondere Verkaufsbedingungen für Industrie- und Brennholz der Gemeinde Hohenahr

  1. Wegen der aktuellen Schadholzlage wird in der kommenden Saison nur Laub- und Nadelschadholz abgegeben. Für noch frische, gut brennholztaugliche Buche, bleibt der Preis wie im Vorjahr für Buche- und Eiche-Industrieholz (ILG).
  2. Aufgrund der im Gemeindewald Hohenahr aufgetretenen Trocken- und Käferschäden, ist es zu einem erheblichen Mengenanfall an Nadelholz gekommen.Um diese Mengen einer sinnvollen Nutzung zuzuführen, hat die Gemeinde Hohenahr beschlossen, bei Bestellung von Laubbrennholz bis zu 20% Nadelholz beizumischen.Für die Nadelholzanteile wird ein Preis von 27,-€ berechnet.

    (Beispiel: 5 fm Buche/Eiche-IL bestellt, d.h, 4 fm Buche zu 56€/fm zzgl. MwSt. + 1 fm Fichte zu 27€/fm incl. MwSt.)

    Aufgrund des günstigen Preises ist eine Bestellung von Nadelholz zu empfehlen.

    Der Brennwert von Nadelholz liegt nur etwa 20 – 25% unter dem von Laubholz.

    Das führt bei einem deutlich günstigeren Preis zu einer erheblichen

    Kostenersparnis.

    Nachfolgend die betreffenden Brennwerte je Raummeter:

     

    Buche 2100 kWh/Rm

    Eiche 2100 kWh/Rm

    Fichte 1600 kWh/Rm

    Kiefer 1700 kWh/Rm

  3. Vorrangig werden alle Kunden bedient, die Fichten-ILG in langer Form am Weg bestellen. Das gleiche gilt für Kunden, die in abgesicherten Kalamitätsflächen Fichtenschlagabraum bestellen.
  4. Trockenes Nadelholz kann nach Auskunft des zuständigen Bezirksschornsteinfegers problemlos in geschlossenen Kamin- oder Kachelöfen verbrannt werden. Die Restfeuchte sollte, wie auch bei Laubholz, unter 20% betragen. Grundsätzlich besteht keine Gefahr übermäßiger Rußablagerung im Kamin, lediglich für offene Öfen ist Nadelholz aufgrund des erhöhten Funkenschlages durch die Harzanteile im Holz nicht geeignet. Nadelholz trocknet sehr gut und ist aufgrund seines geringen Gewichtes leichter zu handhaben. Es erreicht schnelle Hitze, allerdings muss man öfter nachlegen. Ebenso kann man Laub- und Nadelholz beim Verbrennen mischen. Bei trockenem Käferholz besteht keine Gefahr mehr, dass Larven oder Käfer im Holz sind.
  5. Im süddeutschen Raum ist das Heizen mit Nadelholz weit verbreitet und üblich.
  6. Wichtig! Da in mehreren Bereichen des Reviers Hohenahr Laubschadholz anfällt, wird Schlagabraum nur in Einzelfällen, dort wo mit keinem erhöhten Gefährdungspotential von absterbenden Buchen im Nahbereich zu rechnen ist, abgegeben. Je nach aktueller Sicherheitslage behält sich der zuständige Revierleiter Reimund Bender vor, den Anspruch auf Schlagabraum nicht zu gewährleisten.
  7. Wegen der schnellen Entwertung des Buchenholzes, wird nach Absprache in einzelnen Revierteilen, bereits im Herbst/Winter 2019 Laubschadholz abgegeben. Dies wird rechtzeitig im Mitteilungsblatt der Gemeinde Hohenahr veröffentlicht.
  8. Wichtig! Der Abtransport von bereits aufgearbeitetem Brennholz, welches noch im Wald lagert, muss im Einzelfall aus Sicherheitsgründen, im eigenen Interesse, mit dem zuständigen Revierleiter abgestimmt werden.
  9. Laubschadholz (in erster Linie Buche), das in einigen Revierteilen (Hohensolms, Großaltenstädten, Erda), entlang der Waldwege aus Verkehrssicherheitsgründen gefällt werden muss, wird je nach Anfall abgegeben. Da dieses Holz direkt an den Wegen oder im Nahbereich der Wege liegt, werden alle Kunden vorrangig bedient, die dieses Holz bestellen.
  10. Brennholz wird in Fixlängen/ baumfallende Länge, gerückt an festen Waldwegen als Polder angeboten. Die Bestellung erfolgt mit einem Bestellschein, der als PDF-Datei von der Homepage der Gemeinde Hohenahr heruntergeladen werden kann. Die Bestellscheine sind auch direkt im Rathaus der Gemeinde Hohenahr erhältlich. Die ausgefüllten und rechtsverbindlich unterschriebenen Bestellscheine müssen bei der Gemeinde Hohenahr bis zum 04. November 2019 eingegangen sein. Bei fehlender Unterschrift ist die Bestellung ungültig.
  11. Schlagabraum zur Selbstwerbung muss ab dieser Saison über eine verbindliche Vorbestellung eingereicht werden. Das vorbestellte Holz wird wie beschrieben als Flächenlos im Wald eingeteilt, nach Bereitstellung über Rechnung vergeben und abgewickelt.
  12. Es erfolgt kein Barverkauf mehr.
  13. Da die Aufarbeitung im Gemeindewald Hohenahr nur mit gültigem Motorsägenführerschein erlaubt ist, muss dieser bei einer Erstbestellung als schriftliche Kopie beigefügt werden.
  14. Die Abgabe von Brennholz bleibt, unabhängig von dem Laubschadholzanfall, aufgrund der hohen Nachfrage begrenzt, ggf. müssen die einzelnen Mengenangaben reduziert bzw. Absagen erteilt werden.
  15. Für das Holz ist eine Mindestbestellmenge von 5 Festmetern (fm) erforderlich. Größere Mengen können in Schritten von 5 fm bereitgestellt werden (10 fm, 15 fm, 20 fm).   Die Abgabe ist auf eine Menge von 20 fm an Privatkunden begrenzt.
  16. Die Industrie- und Brennholzpreise gelten einheitlich für die Revierförsterei Hohenahr und betragen für die Saison 2019/2020
  17. Preise:
    1. 56,00 € je Festmeter Buchen-Industrieholz, zuzüglich 7 % MwSt.,
    2. 50,00 € je Festmeter Eichen-Industrieholz, zuzüglich 7 % MwSt.,
    3. 27,00 € je Festmeter Fichten-ILG 7% MwSt.,
    4. 68,30 € je Raummeter Buchen-Brennholz, incl. 7 % MwSt.,
    5. 66,30 € je Raummeter Eichen-Brennholz, incl. 7 % MwSt.,
    6. 20,00 € bis 30,00 € je Raummeter Buchen/Eichen-Schlagabraum (Restholz), incl. 7 % MwSt. (Je nach vorhandener Sicherheitslage),
    7. 10,00 € je Raummeter Nadelholz-Schlagabraum (Restholz), incl. 7 % MwSt.,
    8. 50,00 € je Raummeter, zuzüglich 7 % MwSt. Laubschadholz (Buche, Eiche, Esche) aus Verkehrssicherungsmaßnahmen an oder im Nahbereich von Wegen,
    9. 45,00 € je Festmeter, zuzüglich 7% MwSt. Laubschadholz (Buche, Eiche, Esche), minderwertiger Qualität, je nach Anfall.
  18. Der Abgabepreis richtet sich nach der Lage/ Erreichbarkeit des Schlagabraumes. Umrechnungswerte: 1rm= 0,7 fm, 1fm= 1,4 rm.
  19. Aufgrund des hohen Eichenholzanteils in der Revierförsterei Hohenahr ist der Preis für Eichen-Industrieholz deutlich günstiger als der Preis für Buchen-Industrieholz. Wir bitten um Beachtung! Die Gesamtabgabemenge richtet sich nach dem Anfall des Schadholzes.
  20. Durch das maschinelle Rücken des Holzes kann es zu Mehr- oder Minderlieferungen von der Bestellmenge kommen. Diese Lieferabweichungen berechtigen nicht zum Rücktritt von der Bestellung.
  21. Aus forst- und betriebswirtschaftlichen Gründen wird nur noch gerücktes Holz verkauft.
  22. Skonto wird nicht gewährt.
  23. Ein Recht auf Zuteilung der gewünschten Holzart besteht nicht. Der Gemeindevorstand behält sich das Recht auf Kürzung der bestellten Brennholzmenge vor, soweit die Gesamtbestellmenge die Liefermöglichkeiten aus dem Gemeindewald übersteigen.
  24. Aus forst- und betriebswirtschaftlichen Gründen kann die Zuteilung der bestellten Brennholzmenge nicht immer in der Gemarkung des Wohnortes des Bestellers, sondern ggf. in einem andern Gemarkungs-(Orts-)-teil erfolgen.
  25. Die Holzrechnung wird durch die Gemeinde Hohenahr erstellt.
  26. Die Holzabfuhr darf erst nach Zahlung des Rechnungsbetrages erfolgen. Der Gemeindevorstand der Gemeinde Hohenahr kann Abweichungen bei entsprechender Begründung zulassen. Die Holzrechnung ist bei der Abfuhr mitzuführen, diese berechtigt zur Wegebenutzung im Rahmen der Brennholzaufarbeitung und Abfuhr.
  27. Nach Zugang der Holzrechnung kann das bestellte Holz von der Gemeinde Hohenahr nicht mehr zurückgenommen werden.
  28. Qualitätsmängel und Reklamationen über nicht vorhandenes Holz können nur innerhalb einer Woche nach Zugang der Holzrechnung geltend gemacht werden. Nach diesem Termin geht die Gefahr der Verschlechterung, des Verlustes usw. auf den Käufer über.
  29. Die Aufarbeitung des Brennholzes vor Ort im Wald darf gemäß aktueller Unfallverhütungsvorschriften nur mit persönlicher Schutzausrüstung (Schutzhelm mit Gehör- und Gesichtsschutz, Schnittschutzhose, Handschuhe und Schnittschutzschuhe) durchgeführt werden. Für die Aufarbeitung des Holzes im Wald ist die Teilnahme an einer Kurzunterweisung zur Arbeitssicherheit in der Motorsägenhandhabung für Brennholznutzer/ Selbstwerber (Modul 1, „Motorsägen-Führerschein“) erforderlich. Eine Alleinarbeit mit der Motorsäge im Wald ist nicht zulässig. Die Verwendung von Sonderkraftstoff und biologisch abbaubaren Sägekettenhaftölen ist im Gemeindewald Hohenahr vorgeschrieben.
  30. Die Aufarbeitung von Brennholz im Kommunalwald darf an Werktagen in dem Zeitraum von einer Stunde nach Sonnenaufgang bis eine Stunde vor Sonnenuntergang vorgenommen werden. Die Arbeiten müssen bis zum 15. Mai 2020 abgeschlossen sein.
  31. Mündliche und telefonische Bestellungen werden nicht anerkannt.
  32. Die Bestellungen für Industrieholz- und Brennholz sind direkt an die Gemeindeverwaltung Hohenahr zu richten.

 

Herr Meinl (Bestellannahme und Rechnungserstellung)

Mobil:        0175-5237135

Fax:           06446-9230-925

eMail:        w.meinl@hohenahr.de

 

Bitte haben Sie Verständnis für die oben angeführten Kaufbedingungen.

Sicherheit für Leib und Leben hat absoluten Vorrang!

 

Für alle offenen Fragen steht Ihnen der Revierforstbeamte Reimund Bender unter folgenden Telefonnummern zur Verfügung:

Festnetz:   06446-922268

Mobil:        0175-2214747

eMail:        reimund.Bender@forst.hessen.de