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Moment bitte…(51. KW 2020)

…jedes Jahr kennt Höhen und Tiefen. Das Jahr 2020 wird sicherlich aufgrund des Beginns der Corona-Pandemie einen unrühmlichen Platz in den Geschichtsbüchern finden. In der jüngeren Vergangenheit hat kein Thema nur annähernd diese Aufmerksamkeit erfahren. Gleichzeitig gab und gibt es auch viel Einschränkungen im täglichen Leben, es geriet einiges aus den Fugen.

Einige Personen sind auch in Hohenahr an dem Virus erkrankt – hoffen wir, dass es allen wieder gut geht und keine neuen Infektionen mehr dazu kommen.

Natürlich wird das Thema unterschiedlich betrachtet. Einige sagen, was ist schon so schlimm an Maske tragen und Abstand halten?! Andere sagen, dass es sich um den schlimmsten Eingriff in ihrem Leben handelt. Wir müssen uns mit Begriffen wie „Lockdown“ und „Inzidenz“ beschäftigen, um nur zwei zu nennen. Das Vereinsleben kann in vielen Bereichen nur sehr wenig ausgeübt werden, auch Kontakte im privaten Bereich sind nur bedingt möglich. Gerade hier sollte verantwortungsbewusstes Handeln weiterhin unbedingt im Vordergrund stehen.

Viele Unternehmen kämpfen hart gegen die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie. Was uns alles noch erwartet, kann niemand mit Gewissheit sagen.

Auch mussten Veranstaltungen, die gerade die Gemeinschaft und das Miteinander fördern, abgesagt werden. Die Seniorennachmittage, der Ehrungsabend in Verbindung mit dem Fotowettbewerb…nur um ein paar wenige aufzuzählen. Der Veranstaltungskalender konnte immer gut befüllt werden – in diesem Jahr leider nicht.

Auf die Besuche der Alters- und Ehejubilare musste in diesem Jahr, aus Gründen der Corona Pandemie und der damit verbundenen gesundheitlichen Vorsichtsmaßnahmen, in gewissen Zeiträumen verzichtet werden. Ein ,kleines Geschenk‘ und die Urkunden erreichen bis heute die Jubilare über dem Postweg. Wir bitten auch an dieser Stelle um Ihr Verständnis, denn Not macht besonders in diesem Jahr in vielen Bereichen erfinderisch.

Trotzdem geht auch vieles weiter voran; zum Beispiel gingen auch im Jahr 2020 natürlich die kommunalen Baumaßnahmen weiter. Allem voran der Bau der Kindertagestätte Erda. Die Bauarbeiten sind im vollen Gange. Mit dem Beginn des neuen Kindergartenjahres Ende August 2021 soll der Umzug von nebenan vollzogen sein.

Der Bau der Kindertagesstätte in Altenkirchen soll, wie bereits berichtet, im Frühjahr 2021 starten. In Kürze erwarten wir die Baugenehmigung und erste Ausschreibungen der Baugewerke sind angelaufen.

Bleiben wir bei unseren „Kleinsten“, der neue Spielplatz im Baugebiet „Hinter der Kirche“ in Mudersbach ist fast fertiggestellt. Im Folgejahr wird dieser dann „spielbereit“ sein. Auch 2021 wird weiter in die vielen Spielplätze in Hohenahr investiert, teilweise müssen Spielgeräte ausgetauscht werden.

Damit diese und viele andere Arbeiten von unserem motivierten Bauhofteam effizient umgesetzt werden können, bedarf es auch einer guten Ausstattung an Maschinen und Geräten. Hier wurde und wird noch weiter investiert. Dies auch Dank der Fördergelder von Bund und Land.

Die Planungen für die Baugebiete laufen ebenfalls weiter. Im Jahr 2021 ist die Umsetzung der Baugebiete „Über dem Kollenberg“ in Altenkirchen und „Südlich Vogelsang“ in Ahrdt geplant. Die Liste der Interessenten hat sich noch weiter gefüllt.

Der Fokus wird auf Grundstücke für Familien und „seniorengerechtes Wohnen“ gelegt werden. Zusätzlich sollen in Ahrdt noch vier Bauplätze entstehen, die für sogenannte „Tiny-Häuser“ bzw. Mini-Häuser geeignet sind. Diese Grundstücke sind nicht sehr groß um den speziellen Bedürfnissen der Erwerber entgegen zu kommen.

Wegen der hohen Nachfrage an Bauplätzen, werden auch in den beiden nächsten Jahren noch Flächen für weitere Baugebiete in Erda, Hohensolms und Groß-Altenstädten angekauft werden.

Geplant wird auch für die Fläche des ehemaligen Tennisgeländes in Ahrdt. Hier hat die Gemeindevertretung in der vergangenen Sitzung die Änderung des Bebauungsplanes beschlossen. Das Gebiet soll in Richtung Camping entwickelt werden. Camping aber mal etwas anders – in festen, kleinen und spannenden Gebäuden mit allen Annehmlichkeiten. Das ist das Ziel. Draußen und doch nah an der Natur, so sind die Vorstellungen.

Das Land Hessen ist für die Sanierung der Landesstraße zuständig. Endlich aufgenommen, in die Sanierungsoffensive des Landes „2020-2025“, ist seit Kurzem auch die Ortsdurchfahrt Großaltenstädten. Entsprechend wird die Planung dort nun weiter vorangetrieben. Wann es dort genau los geht, steht noch nicht fest.

Hoher Investitionsbedarf besteht auch im Bereich der Wasserversorgung. Der Unterhaltungsaufwand für die fünf Tiefbrunnen und der Quellfassungen erfordern auch in Zukunft unsere Aufmerksamkeit.

Geplant ist auch die Umstellung auf digitale Wasserzähler in allen Häusern. Hierüber wird nochmal separat berichtet werden.

Keinen direkten Einfluss haben wir auf die Entwicklung der evangelischen Jugendburg in Hohensolms. Hier versuchen die Eigentümer, die ev. Kirche Hessen Nassau mit Sitz in Darmstadt, weitere Partner und Investoren an Land zu ziehen um die Trägerschaft langfristig zu sichern. Wir werden diese ,Suche‘ gerne begleiten und hoffen auf einen positiven Ausgang.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass Jahr 2020 war und ist „anders“.

Trotzdem muss das Leben weitergehen. Die Menschheit kämpft und lässt das Virus nicht gewinnen. Impfungen sind in Kürze verfügbar und hoffentlich wird das gewohnte Leben bald auch wieder möglich sein. Von daher sollten wir den Blick positiv nach vorne richten, auch wenn wir noch nicht genau sagen können, wann ein Stück Normalität zurückkehren wird.

Vieles ist – wie bereits erwähnt – angeschoben und kann auf den Weg gebracht werden. Wir brauchen jetzt alle Kraft und Ausdauer die aktuelle Krise, für die wir nicht verantwortlich sind, zu überstehen.

Die Liste der Menschen, die dafür sorgen, dass es bei uns in Hohenahr ,rund läuft‘, ist sehr lang.

Vielen Dank für die geleistete Arbeit in diesem ,verrückten‘ Jahr.

Meine Familie und ich wünschen Ihnen Allen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start in das neue Jahr und bleiben Sie bitte gesund.

 

Ihr Bürgermeister

Armin Frink