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Moment bitte…(12. KW 2019)

Das ist eine gute Entwicklung! Richtig, die Mehrzahl der Menschen aus Hohenahr hat einen Arbeitsplatz außerhalb der Gemeindegrenzen. Über 1.600 Menschen fahren morgens in die umliegenden Städte und Gemeinden, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Umgekehrt kehren morgens ca. 400 Personen in unsere Gemeinde, um ihrer Arbeit nach zu gehen.

Insgesamt sind in Hohenahr fast 700 sozialversicherungspflichtige Arbeitsstellen gemeldet. Das ist eine deutliche Steigerung gegenüber vor ca. zehn Jahren. Damals lag diese Zahl noch bei 540 Stellen.

Die Einnahmen der Gewerbesteuer sind in Hohenahr im gleichen Zeitraum ebenfalls gestiegen. Dies sogar noch deutlicher. Lagen sie vor 10 Jahren bei ca. 350.000 €, werden 2019 ca. 1.1 Millionen Euro erwartet. Klar ist auch, ein großer Teil davon ist an höhere Ebenen abzuführen.

Sicherlich ist die gute Wirtschaftslage in Deutschland ein Grund für das „Hoch“. Aber viele Bausteine vor Ort führen letztlich zum Erfolg. Die Errichtung des Gewerbegebiets West macht es den heimischen Unternehmen auch leichter, ihren Standort in Hohenahr zu halten oder neu zu errichten.

Es liegen aktuell wieder einige Grundstücksanfragen von Gewerbetreibenden vor. Eine Einteilung der verbleibenden Grundstücke im Gewerbegebiet West erfolgt derzeit. Sollten Sie Interesse an Baulandflächen haben, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. Ihr Ansprechpartner im Hohenahrer Rathaus ist Bauamtsleiter Olaf Treude (o.treude@hohenahr.de oder 06446 / 9230-27).

Aktuell ist die Errichtung einer SB-Autowaschanlage in der Mitte des Gewerbegebietes geplant. Voraussichtlich bis Ende des Jahres soll diese fertiggestellt sein.

Gegenüber des ALDI-Marktes, also nördlich davon, gehen die Planungen nun auch in die nächste Runde. Dort wird die Baugenehmigung für eine Ladenzeile vorbereitet. Wenn alles gut läuft, kann auch diese Maßnahme im Herbst beginnen.

Es bleibt also weiter spannend in Hohenahr,

meint Ihr

Bürgermeister Armin Frink