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Greifvögel greifen Menschen an

In der Zeit von Mai bis Juli kann es im Wald und Feld zu einer unangenehmen Situation kommen: Greifvögel greifen Menschen an.
Nehmen bspw. Bussarde Menschen sonst nur am Rande wahr, so werden diese zur Brutzeit als Gefahr bewertet. So verteidigt der Bussard sein Nest und Jungvögel gegen die „drohende“ Gefahr mit Attacken auf den Kopfbereich.
Sollte bei einem Spaziergang oder Joggen im Wald oder Feld ein Greifvogel solch ein Verhalten an den Tag legen, so rät der Naturschutzbund Hessen:
1. kritische Bereiche zu meiden (falls bekannt);
2. sollte es doch zum Angriff kommt, sich einen Stock oder einen Schirm über den Kopf halten, da die Vögel immer den höchsten Punkt angreifen;
3. den Weg zurück gehen, den man gekommen ist.
Keinesfalls sollte man stehen bleiben oder nach dem Tier schlagen. Bitte vergessen Sie nicht, dass Sie sich in der Kinderstube der Greifvögel befinden und diese nur dadurch aggressiv reagieren.  Zudem wäre es ratsam diese Strecke für die nächste Zeit zu meiden und sich einen anderen Spazierweg/ Joggingroute zu suchen, bis die Jungvögel flügge geworden sind.

Ein bis jetzt bekanntes Gebiet für brütende Greifvögel ist die Groß-Altenstädter Heide. Dieses Gebiet bitte umgehen und besondere Vorsicht walten lassen.